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[Rezension] Schnee wie Asche – Sara Raasch

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Titel: Schnee wie Asche
Reihe: Ice like Fire; Band 1

1 Schnee wie Asche  2 Eis wie Feuer
Autorin: Sara Raasch
Verlag: cbt Verlag

Preis: 14,99 € Klappenbroschur
Erscheinungsdatum: 14.04.2015
Seitenzahl: 460
 

Sechzehn Jahre sind vergangen, seit das Königreich Winter in Schutt und Asche gelegt und seine Einwohner versklavt wurden. Sechzehn Jahre, seit die verwaiste Meira gemeinsam mit sieben Winterianern im Exil lebt, mit nur einem Ziel vor Augen: die Magie und die Macht von Winter zurückzuerobern. Täglich trainiert sie dafür mit ihrem besten Freund Mather, dem zukünftigen König von Winter, den sie verzweifelt liebt. Als Meira Gerüchte über ein verloren geglaubtes Medaillon hört, das die Magie von Winter wiederherstellen könnte, verlässt sie den Schutz der Exilanten, um auf eigene Faust nach dem Medaillon zu suchen. Dabei gerät
sie in einen Strudel unkontrollierbarer Mächte … [Quelle: Random House/cbt Verlag]

Sara Raasch wusste schon mit fünf Jahren, dass sie für die Bücherwelt bestimmt ist. Während ihre Freunde Limonade verkauften, brachte sie handgezeichnete Bilderbücher an den Mann. Ihre Begeisterung für das geschriebene Wort verleitet sie immer noch zu tollkühnen Aktionen. Schnee wie Asche, ihr Debütroman, schaffte es sofort auf die New York Times-Bestsellerliste. [Quelle: Random House]

>>BLOCKEN!<< 
>>Wo?<< 
>>Kann ich dir nicht sagen – du musst meinen Bewegungen folgen!<<

Cover


Das Cover finde ich echt gelungen. Die Farben in der Mitte sind irgendwie total schön. An sich wirkt das Cover natürlich etwas grau, aber bei genauem hinsehen sieht man, dass das Objekt in der Mitte tatsächlich in Asche liegt und daher passt das Cover einfach total super.

 

Schreibstil

Das Buch ist in einem schön flüssigen Schreibstil aus der Sicht von Meira geschrieben. Die Welt ist wunderschön bildlich beschrieben, sodass ich mir alles super vorstellen konnte. Nur ich muss sagen, dass ich am Anfang über ein paar Namen gestolpert bin, da ich nicht wusste, wie diese richtig auszusprechen sind. Aber nachdem ich mir eine gewisse Sprechweise in Gedanken angewöhnt hatte, hat mich das eigentlich gar nicht mehr gestört. Nur den Namen “Sir” habe ich öfter mal als “Sie” gelesen und war ab und an verwirrt, da manche Sätze dann natürlich keinen Sinn ergaben.

 
Charaktere

Die Charaktere hatten wirklich alle ihre Daseinsberechtigung und waren alle total gut ausgearbeitet. Die Protagonistin Meira hatte ich nach nur wenigen Seiten in mein Herz geschlossen. Sie ist einfach eine richtige Kämpfernatur und ein unglaublich taffes Mädel. Mather war mir am Anfang auch sehr sympathisch, aber irgendwie schwankte das zwischendurch etwas. Ich bin mir noch nicht ganz so sicher, was ich von ihm halten soll. Eine unglaublich wichtige Rolle spielt auch Sir, ich weiß echt nicht, was ich von ihm halten soll. Auf der einen Seite mag ich ihn, auf der anderen kann ich manche Handlungen von ihm aber so rein gar nicht nachvollziehen und da mochte ich ihn dann öfters mal gar nicht. Wen ich noch total mochte, war Theron, irgendwie fand ich ihn total süß und nett. Dagegen mochte ich seinen Vater Noam gar nicht. Richtig gehasst habe ich eigentlich nur Angra und Herod.

 

Story

Die Geschichte fand ich unheimlich gut. Ganz am Anfang hatte ich irgendwie ein paar Schwierigkeiten. Einerseits fand ich es erstmal schwierig zu begreifen, was überhaupt vor sich geht und was es mit der Magie auf sich hat. Und ich hatte Schwierigkeiten mich in der Welt “Primoria” zurechtzufinden. Nachdem ich am Anfang des Buches dann aber eine Karte entdeckt hatte, fiel mir das sehr viel leichter. Nach diesen ersten Seiten wurde die Geschichte dann aber recht schnell richtig spannend, sodass ich das Buch erstmal nicht weglegen konnte. Nach dieser ersten Spannungskurve ebbte die Spannung aber leider etwas ab und die nächsten Seiten zogen sich etwas. Dann folgten aber eine Überraschung und ein Schock dem nächsten und die Seiten flogen nur so dahin. Auch wenn einiges etwas vorhersehbar war, war es trotzdem echt spannend und irgendwie trotzdem eine Überraschung, auch wenn ich total damit gerechnet hatte. Ich weiß das klingt jetzt etwas komisch. Wahrscheinlich hat mir nur die Bestätigung, dass ich recht hatte gefallen. Das Ende fand ich echt total gut und ich bin wahnsinnig gespannt, wie es in Band 2 weitergeht.
Eine echt tolle Geschichte. Trotz des etwas langwierigen Mittelteils und dem etwas Vorhersehbarem immer noch ein echt gutes Buch. Ich vergebe hier 4 von 5 Punkte. Ich freue mich sehr auf Band 2.

 

Ich greife nach der Tür, schließe sie mit einem Ruck und renne hinüber zu der anderen geschlossenen Tür. Sie ist verschlossen, und ich stoße alle Flüche aus, die ich kenne. >>Schnee, Eis und Frost verdammt noch mal.<< (TB; Seite 51)

 

Was bei allem Schnee im Himmel war das? Dabei weiß ich nur zu gut was es war. Oder zumindest weiß ich, was ich mir wünsche, was es war – was ich mir immer gewünscht habe. (TB; Seite 100)

 

©
Foto: Daniela Schucht
Cover: cbt Verlag
Überschriftenpfeil: Pixabay/Gimp
Zitatzeichen: Pixabay/Gimp
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Adobe Illustrator// Jennifer Boldt
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10 thoughts on “[Rezension] Schnee wie Asche – Sara Raasch

  1. Hey Sunny

    Eigentlich sollte ich echt mit die Schimpfen, weil du meine Wuli andauernd verlängerst:) Aber ich habe mich schon ein bisschen in deinen Blog verliebt *-*
    Eine wirklich tolle Rezi. Hoffe Band 2 gefällt dir auch.

    LG TE

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