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[Rezension] Rhuna: Hüterin der Weisheit – Barbara Underwood Rezensionsexemplar

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Rezensionsexemplar
Titel: Rhuna – Hüterin der Weisheit
Reihe: Rhuna; Band 1

1 Hüterin der Weisheit  2 Die Reise nach Safu
Autorin: Barbara Underwood
Verlag: Selfpublisherin

Preis: 15,50 € TB
Erscheinungsdatum: 07.11.2015
Seitenzahl: 474



Rhunas friedliche Kindheit kommt zu einem abrupten Ende, als sie erfährt, dass der Vater, den sie nie kennengelernt hat, aus dem sagenumwobenen Land Atlán stammte, wo die Menschen übermenschliche, mentale Kräfte haben und dadurch auf einer ruhigen und flachen Wasserfläche Visionen heraufbeschwören können. Daraufhin besucht sie eine Schule, in der sie lernt, wie sie ihre besonderen Fähigkeiten entwickeln kann. Doch nach einiger Zeit erfährt Rhuna, dass der Frieden
im Atlán-Reich durch den berüchtigten Dunklen Meister gefährdet wird, der kontinuierlich versucht, dieses an sich zu reißen. Es wird schnell offensichtlich, dass nur Rhuna die besondere Begabung hat, den Dunklen Meister aufzuhalten. [Quelle: www.rhuna.de]

 

 

Barbara Underwood wurde in Sydney, Australien, geboren und ist dort auch aufgewachsen. Sie lebt inzwischen in Tumut, einem wunderschönen, ruhigen Ort im ländlichen Neusüdwales. Das Schreiben war schon zu Beginn ihrer Schulzeit eine ihrer Leidenschaften, und später, als sie nach der Arbeit etwas mehr Zeit hatte, hat sie an einem Kurs für professionelles Schreiben teilgenommen. Dies führte zu einigen veröffentlichten Kurzgeschichten, doch ihr Ziel bestand schon immer darin, ein Buch zu schreiben. Oder auch zwei… [Quelle: www.rhuna.de]
Rhuna spürte, wie die kalte Luft über ihre nackten Arme strich.

Cover

Das Cover finde ich irgendwie echt schön. Ich mag die Farben total gerne und irgendwie finde ich macht es neugierig auf den Inhalt.

 

Schreibstil

Das Buch ist aus der dritten Person geschrieben. Diese begleitete ausschließlich Rhuna. Den Schreibstil fand ich sehr gewöhnungsbedürftig und irgendwie anstrengend. Ich musste teilweise manche Seiten mehrfach lesen um den Inhalt zu verstehen.

 
Charakter

Die Charaktere fand ich fast alle irgendwie nervig. Die Protagonistin Rhuna habe ich am Anfang total gehasst. Das lag wahrscheinlich auch daran, dass sie zu Beginn sehr sehr jung war. Ich hatte echt große Schwierigkeiten mit ihr. Das wurde zwar im Laufe des Buches immer besser, aber so richtig warm wurde ich mit ihr nie. Dann gab es noch Tozar, auch mit ihm hatte ich so meine Schwierigkeiten, aber ihn mochte ich ein bisschen mehr als Rhuna. Die anderen Charaktere hatten fast alle total seltsame Namen, wie z.B. Löser von Rätseln, Blume auf dem Feld, Seher von Welten, das fand ich total anstrengend zu lesen. Manchmal hab ich einen Satz gelesen und diesen nicht verstanden, bis ich gemerkt habe, dass das eine ein Name sein soll, was den Satz so auseinander gerissen hat.

 

Story

Ich habe wahnsinnig lange gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Ich glaube es war knapp eine Woche rum, bis ich die ersten 30 Seiten geschafft hatte. Ich habe auch wirklich jeden Tag überlegt, das Buch abzubrechen. Für mich kam einfach keine Spannung auf. Die Geschichte hat sich am Anfang gezogen wie Kaugummi. Erst ab der Mitte wurde es etwas besser, aber dennoch fehlte mir irgendwie immer die Spannung. Leider gab es auch nicht wirklich Überraschungen oder Unerwartetes für mich. Dann fand ich die Kapitel viel viel zu lang. Das gesamte Buch hat genau 8 Kapitel. Ich bin Kapitel Leserin und lege ein Buch am liebsten nur dann weg, wenn ich ein Kapitel abgeschlossen habe. Das war bei diesem Buch leider nicht möglich und daher zog sich die Geschichte für mich noch mehr. Die Welt “Atlán”, die die Autorin in dem Buch erschaffen hat, fand ich allerdings schon echt interessant und schön. Das war auch das einzige, was mich dazu gebracht hat, weiterzulesen. Leider war es, meiner Meinung nach, halt nur schlecht umgesetzt. Ich hatte mich eigentlich echt auf das Buch gefreut und finde es echt schade, dass es nicht das war, was ich erwartet hatte. Das Ende ist eher offen gehalten, aber irgendwie auch nicht spannend. Also ich empfand es jetzt nicht unbedingt als Cliffhanger oder so.

Für mich leider eher enttäuschend. Das einzig schöne war irgendwie die Welt um Atlán. Leider konnten mich weder die Geschichte noch die Charaktere so wirklich überzeugen. Ich finde das echt sehr sehr schade. Ich kann daher leider nur 2 von 5 Punkten vergeben.
Dennoch vielen Dank, liebe Daniela Mansfield, für das Rezensionsexemplar.

©
Foto: Daniela Schucht
Cover: Barbara Underwood
Überschriftenpfeil: Pixabay/Gimp
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Adobe Illustrator// Jennifer Boldt
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