Uncategorized

[Rezension] Dark Wonderland: Herzbube – A.G. Howard

Loading Likes...


Titel: Dark Wonderland – Herzbube
Reihe: Dark Wonderland; Band 2
1 Herzkönigin  2 Herzbube  3 Herzkönig
Autorin: A.G. Howard
Verlag: cbt Verlag

Preis: 17,99 € Hardcover
Erscheinungsdatum: 23.11.2015
Seitenzahl: 480


 

Hör auf das Flüstern: Sie sind hier …

Alyssa Gardner ist durch den Kaninchenbau gegangen, wurde zur roten Königin gekrönt und hat mit dem Bändersnätch gekämpft. Alyssa ist die Nachfahrin von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Jetzt muss sie bloß noch den Schulabschluss machen und ein ganz normales Leben mit ihrer großen Liebe Jeb anfangen. Wäre da nur nicht der finstere, verführerische Morpheus, der sie zu einem neuen gefährlichen Abenteuer überreden will. Dabei geht es um nichts Geringeres als die Rettung von Wunderland. Alyssa weigert sich, ins Reich hinter dem Spiegel zurückzukehren. Doch hat sie wirklich eine Wahl? Plötzlich wimmelt es in ihrer eigenen Welt vor wunderlichen Gestalten …[Quelle:  cbt Verlag/Verlagsgruppe Random House]

A.G. Howard wurde durch ihre Arbeit in einer Schulbibliothek zu “Dark Wonderland” inspiriert. Sie hatte sich schon immer gefragt, was wohl passiert wäre, wenn die gruselige Stimmung in Alice im Wunderland deutlicher zutage getreten wäre. “Dark Wonderland” ist ihr Tribut an Lewis Carroll. Wenn A.G. Howard nicht schreibt, liest sie, fährt Rollerblades, gärtnert und macht Urlaub mit ihre Familie – inklusive Ausflügen zu uralten Friedhöfen und von Geistern heimgesuchten alten Schulen, die ihr als weitere Inspiration dienen.  [Quelle:  Verlagsgruppe Random House]

Meinem Kunstlehrer zufolge steckte in den Werken einer wahren Künstlerin Herzblut, aber er hat uns niemals gesagt, dass Blut selbst zum Medium werden kann – dass es ein Eigenleben annehmen und die Form deiner Kunstwerke auf abscheuliche und grausame Art prägen kann.

Cover:


Das Cover finde ich echt schön. Irgendwie düster und geheimnisvoll, genau so, wie Dark Wonderland eben auch ist. 

Schreibstil:

Die Geschichte ist in einem schön flüssigen Schreibstil aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Alyssa geschrieben. Alles ist schön bildlich beschrieben, sodass ich mich gut in der Geschichte zurechtgefunden habe.

Charaktere:

Die Charaktere kannte ich ja alle schon aus Band 1. Es gab natürlich wieder die absolut tollen und Guten und die abgrundtief Bösen. Alyssa finde ich echt verrückt und mochte sie ja schon seit Band 1 ganz gerne. Leider hat sie mich in diesem Band eher genervt. Alyssas Mutter Alison mag ich nach einigen Anfangsschwierigkeiten nun auch echt gerne. Sie konnte ich ein klein wenig besser kennenlernen und verstehe sie nun viel mehr. Jeb finde ich auch echt toll, er ist mir echt ans Herz gewachsen. Mit Morpheus ist es eindeutig eine Hassliebe, mal mag ich ihn total, mal mag ich ihn überhaupt nicht. 

Story:

Eine düstere und geheimnisvolle Geschichte mit ein paar Längen und des Öfteren nervenden Charakteren. Am Anfang habe ich ein klein wenig gebraucht, bis ich in die Geschichte gefunden habe. Ich fand es zuerst ziemlich langatmig. Dann wurde es aber irgendwann viel besser und richtig spannend. Es gab immer wieder Geheimnisse, die ich unbedingt lösen wollte. Zudem einige Schocks und Überraschungen. Mit vielem hätte ich so wirklich überhaupt nicht gerechnet. Leider hatte ich aber das ganze Buch über meine Schwierigkeiten mit Alyssa. Obwohl ich sie eigentlich wirklich mag, hat sie mich in diesem Band sehr oft total genervt. Mir hat die starke, entschlossene Alyssa aus Band 1 gefehlt. Sie kam mir hier manchmal wie eine quengelnde 12 Jährige vor. Die Beziehung zwischen ihr und Jeb finde ich irgendwie auch fragwürdig, sie kommt mir einfach falsch vor. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich mir Alyssa durch ihr Verhalten als 12 Jährige vorgestellt habe. Zudem hat mich diese ständige Eifersucht der beiden, auch wenn sie vielleicht manchmal berechtigt war, echt genervt. Die Geschichte an sich hat mir echt gut gefallen, aber Alyssas Verhalten hat mich irgendwie davon abgehalten mich voll und ganz auf die Geschichte einzulassen. So richtig gefesselt war ich zumindest nicht. Des Weiteren hatte ich erwartet, Wunderland näher kennen zu lernen, aber die Geschichte spielt eher in der realen Welt. Das finde ich nun im Nachhinein dann aber gar nicht mehr so schlimm. Das Ende war absolut spannend und auch ein ziemlicher Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt, wie es im Finale weitergeht. 

“Dark Wonderland – Herzbube” ist eine schöne düstere und geheimnisvolle Geschichte. Leider hatte ich mit der Protagonistin diesmal so meine Schwierigkeiten, sodass ich nicht vollkommen gefesselt war. Dennoch vergebe ich hier gute 3 von 5 Sonnen.

“Man tut, was man tun muss, um zu schützen, was man liebt.” (HC; Seite 98)

“Was du letztes Mal als Spiel bezeichnet hast, war für mich eine Frage von Leben und Tod.” (HC; Seite 226)

Ich summe vor Macht, eine ausgewachsene Netherlingskönigin – befreit aus meinem Netzkäfig, aber verzaubert durch den Fast-Kuss eines Teufels. (HC; Seite 353)



Tagged , , ,

6 thoughts on “[Rezension] Dark Wonderland: Herzbube – A.G. Howard

  1. Hallo meine liebe Sunny 🙂
    oh man das Buch sieht vom Cover abartig-supermega-hammer aus!
    Ich dachte gerade das ist so eine Abwandlung von Charlie und die Schokoladenfabrik, da sah doch Johnny Depp fast so aus, wie der Cover-Typ.
    Die Geschichte verspricht sehr interessantes. Bei 3 Sternen hat das Buch zumindest Dich halbwegs gut unterhalten:)
    Ich wünsche Dir einen wundervollen Abend und lesereiche Stunden
    Liebe Grüße
    Andrea

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.