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[Rezension] 17 Das erste Buch der Erinnerung – Rose Snow

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Titel: 17 Das erste Buch der Erinnerung
Reihe: Die Bücher der Erinnerung; Band 1

1 Das erste Buch der Erinnerung| 2 Das zweite Buch der Erinnerung | 3 Das dritte Buch der Erinnerung | 4 Das vierte Buch der Erinnerung
Autorin: Rose Snow
Verlag:
Ravensburger

Preis: 3,99 € EBook; 9,99 € Taschenbuch
Erscheinungsdatum: 21.08.2018
Seitenzahl: 288
Leseprobe / Zum Verlag

Seit Jo denken kann, zieht sie mit ihrem Vater von Ort zu Ort, fast, als wären sie auf der Flucht. Als er ihr eröffnet, dass sie nun ausgerechnet im nasskalten Hamburg sesshaft werden sollen, hält sich ihre Begeisterung in Grenzen. Bis sie in ihrer neuen Schule zwei gutaussehenden Jungs begegnet, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Adrian, der Jo bewusst auf Distanz hält, und Louis, der sich offensichtlich für sie interessiert. Die zwei Jungs verbindet eine geheimnisvolle Rivalität, die Jo nicht zu deuten weiß – aber noch weniger versteht sie, was gerade mit ihr selbst los ist. Was für Bilder tauchen plötzlich in ihrem Kopf auf? Hat sie Halluzinationen? Oder sind das tatsächlich fremde Erinnerungen, in die sie kurz vor ihrem 17. Geburtstag auf einmal blicken kann? [Quelle: Ravensburger Verlag]

Hinter dem Pseudonym “Rose Snow” stecken Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit. Zusammen sind sie 75 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund. Seit ihrer Schulzeit sind die beiden befreundet und schreiben trotz der Distanz Hamburg-Wien. Sie teilen nicht nur den gleichen Humor, sondern auch die Liebe zum Geschichtenerzählen — die beste Grundlage, um zusammen Bücher zu schreiben. [Quelle: Ravensburger Verlag]

 

Seit meinem siebten Lebensjahr ist mein Vater mit mir auf der Flucht. 

Cover

Das Cover finde ich sehr schön. Ich mag den Blauton mit den Pflanzen und Sternen sehr gerne.

Schreibstil

Die Geschichte ist in einem schön flüssigen Schreibstil aus der Sicht der Protagonistin Jo geschrieben. Der Schreibstil ist angenehm leicht und lässt sich sehr gut lesen. Ich habe mich dadurch in der Geschichte sofort richtig wohl gefühlt.

Charaktere

Jo ist eine wirklich tolle Protagonistin. Sie ist schön frech und schlagfertig und lässt sich nichts gefallen. Zwischendurch hat sie allerdings auch ab und zu Momente, wo sie sich wie ein bockiges Kind verhält. Zum Glück ist sie aber im Großen und Ganzen einfach eine supernette und tolle Person. Ihre Freundin Conny ist einfach nur schräg. Sie hat einen super verrückten Klamottengeschmack und immer Karotten dabei. Louis, der ebenfalls neu an der Schule ist, war mir auf Anhieb sehr sympathisch und lustig. Der Mitschüler Adrian ist super geheimnisvoll und absolut heiß. Ich mag ihn trotz seiner eher abweisenden Art echt gerne. Finn, der Kapitän der Hockeymannschaft, war mir anfangs absolut unsympathisch, aber im Laufe der Geschichte ist auch er mir sehr ans Herz gewachsen.

Story

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir aufgrund des wunderschönen Schreibstils sehr leicht. Bei dem Schreibstil fühlt man sich einfach jedes Mal sofort angekommen. Zudem spielt die Geschichte in Hamburg, was mir richtig gut gefällt. Die Geschichte hat eine wunderschöne Leichtigkeit, auch wenn durchaus nicht alles Friede Freude Eierkuchen ist. Nicht nur, dass Jo’s Vater ihr eröffnet, dass er ausgerechnet im nasskalten Hamburg sesshaft werden will, auch ansonsten ändert sich Jo’s Leben komplett. Plötzlich gibt es nicht einfach nur noch ihren Vater und sie. Nach und nach entdeckt Jo dann eine neue Fähigkeit, die sie anfangs überhaupt nicht zuordnen kann und sich selbst für verrückt hält. Sie kann scheinbar in fremde Erinnerungen blicken. Ich finde es richtig toll, dies gemeinsam mit ihr zu entdecken und erkunden. Dieser erste Band ist meiner Meinung nach eher so als Einleitung in die Reihe zu sehen. Es dauert sehr lange, bis wir überhaupt etwas erfahren und eigentlich bin ich nun am Ende immer noch ziemlich ratlos. Aber durch die vielen Geheimnisse in der Geschichte war die Spannung auf jeden Fall durchgehend vorhanden. Ganz am Ende erfahren wir immerhin ein bisschen was und das Ende ist für mich somit auch ein kleiner Cliffhanger. Ich bin sehr gespannt, was mich im zweiten Band so alles erwartet und werde diesen daher natürlich als nächstes lesen. Ich will unbedingt endlich Antworten.

“17 Das erste Buch der Erinnerung” ist ein wirklich toller und spannender Auftakt der Romantasy-Reihe der Erinnerungen. Auch wenn es in diesem Band hauptsächlich erstmal um die Einleitung in die Fähigkeiten von Jo geht, hat mir die Geschichte richtig gut gefallen. Ich finde es toll, dass man gemeinsam mit Jo bei null anfängt und alles nach und nach entdeckt. Zudem hat mir das Familienleben und die ganzen Umstellungen, die Jo erlebt unheimlich gut gefallen. Obendrein gibt es noch wahnsinnig viele Geheimnisse, die die Spannung hochhalten, sodass es keine Sekunde langweilig wurde. Ich vergebe hier die volle Punktzahl.

 

 

 

Nicht in der Erinnerung leben. Nach vorn sehen. (17 Das erste Buch der Erinnerung – Rose Snow; Taschenbuch Seite 12)

 

Ich hasste es, dass die Leute sagten, die Zeit würde alle Wunden heilen, weil es einfach nicht stimmte. (17 Das erste Buch der Erinnerung – Rose Snow; Taschenbuch Seite 30)

 

>>Und wie ist er?<<, fragte Louis.

>>Heiß, aber sehr lecker<<, antwortete ich.

>>Ich meinte den Tee<<, bemerkte er. >>Nicht mich.<<

(17 Das erste Buch der Erinnerung – Rose Snow; Taschenbuch Seite 60)

©
Foto: Daniela Schucht / bearbeitet mit PicsArt
Cover: Ravensburger
Überschriftenpfeil: Pixabay/Gimp
Zitatzeichen: Pixabay/Gimp
Rezensionsüberschriften und Bewertung: Pixabay/Adobe Illustrator// Jennifer Boldt

 

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